Israel vereint Judentum und Christentum 

... und was wir daraus gemacht haben! Die Kinder haben diesen Monat regelrecht aufgesogen! Die Religionen, die Geschichten dahinter und plötzlich war ihnen vieles klarer. Judentum als Mutterreligion, das viele strenge Regeln hat, und dann kamen in dieser Region des Erdballens Prediger, die daraus andere Religionen und Wahrheiten ableiteten und Gott einen neuen Namen gaben. So haben es die Kinder eines Tages, nach der wievielten Dokumentation – weiß ich gar nicht mehr wie viele – für sich auf den Punkt gebracht, als wir frühstückten in einem koscheren Lokal in Wien 2., bevor wir eine Synagoge besichtigten ... (April 2019)


Israel -Hintergrund

Israel ist ein Land, das an einem Knotenpunkt zwischen Asien, Afrika und Europa liegt. Erdkundlich zählt es zu Asien, die Erdgeschichte betreffend allerdings zu Afrika, seit 1948 ist es ein eigener Staat. 
Drei Religionen haben ihren Ursprung dort: das Judentum, das Christentum und der Islam. 

In der Bibel ist Jerusalem ein wichtiger Ort der Juden. Bereits König Salomo hatte dort einen Tempel bauen lassen. Lange nach dessen Zerstörung ließ König Herodes einen neuen, großen Tempel errichten. Davon steht heute noch eine Mauer, die Klagemauer.

Jesus Christus war in den letzten Tagen seines Lebens in Jerusalem. So wurde Jerusalem auch heilig für die Christen. Im Mittelalter, in den Kreuzzügen, haben europäische Christen Jerusalem etwa 100 Jahre lang besetzt.

Mohammed, der Gründer des Islam, ist angeblich am Ende seines Lebens nach Jerusalem gegangen. Dort stieg er in den Himmel auf. An diesem Ort steht heute der Felsendom. Einige Jahre nach Mohammeds Tod haben Muslime die Stadt erobert und etwa um 690 den Dom gebaut.

Die Altstadt ist ein Weltkulturerbe der UNESCO.

Kochbuch „Kosher Style“

Rein oder auch tauglich, passend, das bedeutet koscher. Das erste Mal verlangte Moses vom israelischen Volk, dass es „das Zicklein nicht in der Milch seiner Mutter kochen solle“. Somit ist die jüdische Küche eine Art Trennkost. 

Bei den jüdischen Speisegesetzen gibt es drei wesentliche Aspekte:

1. Essbare Tiere werden in „koschere" (erlaubte) und „treife" (nicht koschere, nicht erlaubte) unterschieden.

2. Der Genuss von Blut ist generell verboten.

3. Alle Speisen werden einer der drei Kategorien „fleischig", „milchig" oder „neutral" zugeteilt.

In diesem Buch sind Rezepte aus dem Osten und Süden Europas, aus Deutschland und Indien und natürlich aus den USA, von überall, wo sich Juden im Laufe der Jahrtausende ansiedelten, vermischten sich ihre Zubereitungsarten mit den lokalen und auch mit den Zutaten an Ort und Stelle. Und so entstanden Klassiker, die wir eigentlich längst kennen, wie zum Beispiel Bagel, Brownie, Falafel und Pita.


Jerusalem-Kochbuch 

126 Rezepte aus der Stadt der drei Weltreligionen – ein Mix aus traditionellen Gerichten und Klassiker. Zubereitet mit den typischen heimatlichen Zutaten, wie Cardamom, Sumac, Mandeln, Rosenwasser, Dattelsirup, Granatapfel, und mit Gewürzen, wie Babette´s, Zaatar, und Ras el-Hanout. Das Buch ist ein sehr persönliches von zwei Freunde Yotam und Sami. Die beiden haben ihre Geburtsstadt vor über 20 Jahren verlassen. Sami ist Palästinenser und stammt aus dem moslemischen östlichen Teil der Stadt. Yotam ist im jüdischen Westen aufgewachsen. Sie lernten sich erst 30 Jahre später in London kennen. In der Einführung heißt es, dass Geschmack und Geruch von Jerusalem ihre Muttersprachen seien, Jerusalem habe sie kulinarisch zu dem gemacht, was sie sind, es sei ihre kulinarische DNA. Diese Stadt ist ein Treffpunkt zwischen Europa, Asien und Afrika. 

Guten Appetit!

בתיאבון

Erstkommunion

Mit ihrer Erstkommunion bestätigen katholische Kinder zum ersten Mal selbst, dass sie an Gott und an die katholische Kirche glauben. 

Wenn katholische Kinder acht oder neun Jahre alt sind, besuchen viele von ihnen ein halbes Jahr lang den Kommunionsunterricht. Dort lernen sie die Bibel kennen und über den Glauben der Christen. 
Das Unterrichtshalbjahr endet mit der Erstkommunion. Dabei nehmen die Kinder an der Abendmahlfeier teil und bekommen zum ersten Mal in ihrem Leben die Hostie. Damit erklären die Kinder, dass sie ihren Glauben annehmen möchten. 

Pamina feierte ihre Erstkommunion im April 2016 und wurde mit dem Trike zum Dom in Wiener Neustadt gerockt. 
Fabio feierte seine Erstkommunion im Mai 2019 und reiste gleich anschließend mit Dea zur Papstaudienz nach Rom.

Rom-Papstaudienz

Der Vatikan in Rom ist der Sitz des Papstes und somit das Zentrum der katholischen Kirche. Und natürlich ein MUSS für ein Erstkommunionskind, welches die Vorbereitung für DAS Fest sehr ernst nimmt. Somit haben wir uns für eine Papstaudienz an einem Mittwochvormittag in Mai auf dem Petersplatz angemeldet. Perfektes Wetter, Sonnenschein und gut gelaunt gingen wir mit fast 20.000 Leuten zum Petersplatz, um das Oberhaupt der katholischen Kirche zu sehen. Überwältigt von der Ausstrahlung von Papst Franziskus, verließen unser Junior geflasht und wir fröhlich singend „Vater unser …“ den Petersplatz. 

Vor der Abreise haben wir uns einige Dokumentationen zur Geschichte des Papsttums in Rom, als auch mit Papst Franziskus angesehen. Aber auch die römischen Götter und das Pantheon in Rom haben uns interessiert, und auch das Kolosseum. 

Das Pessachfest

Pessach gehört zu den wichtigsten Festen des Judentums. Das Fest erinnert an den Auszug aus Ägypten, also die Befreiung der Israeliten aus der Sklaverei, von der das 2. Buch Mose im Tanach erzählt. Pessach beginnt mit dem Sederabend. Seder heißt Ordnung. Zuerst lesen jüdische Familien gemeinsam die Geschichte vom Auszug des Volkes Israel aus Ägypten. Sie steht in einem besonderen Buch. Es heißt Haggada. Jedes Familienmitglied hat es am Sederabend vor sich liegen. 

Auf dem Tisch steht außerdem der Sederteller mit sieben ganz bestimmten Speisen. Jede von ihnen erinnert an ein Ereignis während der Sklaverei in Ägypten und der Flucht nach Kanaan. Zu den Speisen gehören auch die Mazzen. Nach dem Essen betet die Familie und singt einige Psalmen.